Ein Zip-Screen ist ein Außenscreen, dessen Stoff an beiden Kanten per Reißverschluss in den seitlichen Führungen verriegelt ist. Dieser Ratgeber erklärt, wie er funktioniert, wie viel Wind er aushält, welche Stoffe verwendet werden und wie Sie zwischen einem vertikalen und einem Dach-Zip-Screen wählen.
Ein Zip-Screen ist ein Sonnenschutz mit Screenstoff, der sich in einen Kasten aufrollt und außen an Fenstern, Balkonen, Terrassen oder Glasdächern montiert wird. Was ihn von herkömmlichen Außenrollos und Markisen unterscheidet, sind seine Kanten: Ein an beiden Stoffkanten eingenähter Reißverschluss läuft verriegelt in einem PVC-Einsatz der Seitenführung. Deshalb flattert der Stoff nicht im Wind, und an den Kanten dringen weder Licht noch Insekten oder Staub ein, während Sie von innen weiterhin hinaussehen.
Ein Zip-Screen besteht aus vier Hauptteilen:
Dreht der Motor die Welle, wickelt sich der Stoff aus dem Kasten ab oder wieder in ihn auf, während die Reißverschlusskanten in den Führungen bleiben. Da das Gewicht des Endprofils und die Federn in den Führungen den Stoff spannen, bleibt der Screen glatt, wo immer Sie ihn anhalten. Bei Dachanwendungen (Zipline Sky-S) entsteht die Spannung durch ein Federspannsystem im Endprofil und eine Spannschnur.
Wind ist der Schwachpunkt jedes Außenscreens: Stoff mit freien Kanten flattert bei hoher Geschwindigkeit, kann reißen und die Profile verbiegen. Die Reißverschlusskante verringert dieses Risiko, indem sie den Stoff auf beiden Seiten hält. Unser vertikaler Zip-Screen Zipline Neo wurde im Windkanal der METU RÜZGEM geprüft und hielt Geschwindigkeiten bis 172 km/h stand; der Prüfbericht steht auf der Seite Unsere Zertifikate. Deshalb wird er auch in Küstenregionen und an windigen Fassaden eingesetzt. Wird ein motorisiertes System um einen Windsensor ergänzt, fährt der Screen bei der von Ihnen eingestellten Windgeschwindigkeit selbsttätig ein.
Ferrini-Zip-Screens verwenden für Außenbedingungen entwickelte Screenstoffe von Copaco und Serge Ferrari. Sie reduzieren Sonnenwärme und Blendung und bewahren dabei den Blick nach draußen. Farboptionen finden Sie im Stoffkatalog. Für Dachanwendungen gibt es außerdem eine wasserdichte Stoffoption. Die Aluminiumteile lassen sich in jeder RAL-Farbe lackieren oder mit Holzdekor-Transferbeschichtung versehen, und auf Wunsch kann ein Bild oder Text auf den Stoff gedruckt werden.
Dieselbe Reißverschlusskante kommt in zwei verschiedenen Systemen zum Einsatz: im vertikalen Zip-Screen (Zipline Neo), der an der Fassade herabläuft, und im Dach-Zip-Screen (Zipline Sky-S), der waagerecht oder geneigt über einem Glasdach oder einer Pergola montiert wird.
| Zipline Neo (vertikal) | Zipline Sky-S (Dach) | |
| Anwendung | Balkone, Terrassen, Fenster, Fassaden, Pergolaseiten | Wintergärten, Glasdächer, über Pergolen, Oberlichter |
| Maximale Breite | 7000 mm | 6000 mm |
| Maximale Höhe / Auslage | 4000 mm | 6000 mm |
| Maximale Fläche in einem Stück | 16 m² | 24 m² |
| Windbeständigkeit | 172 km/h | — |
Auf den meisten Terrassen kommen beide zum Einsatz: Ein Dach-Zip-Screen oben hält die Sonne ab, vertikale Zip-Screens an den Seiten halten Wind und tief stehende Sonne zurück. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Zip-Screen-Vergleich.
Zipline Neo lässt sich je nach Projekt auf sechs verschiedene Arten bedienen: Fernbedienung, Wandtaster, Smart-Home-System, Kurbel, Kettensystem oder manuelle Bedienung. Bei motorisierten Systemen ist der Rohrmotor im Kasten verborgen, und Wind- und Sonnensensoren können ergänzt werden. Die Optionen finden Sie auf der Seite Motoren und Steuerungen.
Ein Zip-Screen hält Sonne, Insekten und Wind ab, ist aber nicht für Verdunkelung oder Sicherheit ausgelegt. Wollen Sie einen Raum vollständig verdunkeln und eine physische Barriere vor das Fenster setzen, passt ein Rollladen möglicherweise besser; reicht Schatten von oben, ist eine Markise vielleicht die bessere Wahl. Beides haben wir Punkt für Punkt verglichen: Rollladen oder Zip-Screen? und Zip-Screen oder Markise?
Ja. Da die Stoffkanten per Reißverschluss in den seitlichen Führungen verriegelt sind, dringen an den Kanten weder Insekten noch Staub ein; heruntergefahren schließt der Screen die Öffnung von Rand zu Rand.
Nein. Screenstoff reduziert Sonnenwärme und Blendung, lässt aber Tageslicht durch, sodass Sie von innen weiterhin hinaussehen.
Der vertikale Zipline Neo wird einteilig bis 16 m² gefertigt (maximal 7000 mm breit und 4000 mm hoch), der Dach-Screen Zipline Sky-S bis 24 m² (6000 × 6000 mm). Größere Öffnungen werden mit mehreren Screens abgedeckt.
Ja. Ein vertikaler Zip-Screen wird in der Fensterlaibung oder an der Fassade, vor einer Balkonöffnung oder an den Seiten einer Pergola montiert; ein Dach-Zip-Screen kommt über eine bestehende Aluminium- oder Holzpergola oder ein Glasdach. Die passende Montageart legt der Händler beim Aufmaß vor Ort fest.
Unsere Zip-Screens werden in unseren Werken in İzmir nach Maß gefertigt und als Bausatz an unsere autorisierten Händler geliefert; Aufmaß, Stoff- und Motorauswahl sowie Montage übernimmt Ihr nächster Ferrini-Händler.
Wir verwenden Analyse-Cookies, um anonym zu messen, wie die Website genutzt wird – nur mit Ihrer Zustimmung. Cookie-Richtlinie